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accadis Studienangebot

International Business

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Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

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Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

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International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Ein Arbeitstag von Alumnus Lukas Jung

alumnus lukas jung im gespraech

Einen eher ungewöhnlichen Weg für einen Absolventen des International Sports Management ist accadis-Alumnus Lukas Jung (LJ) gegangen. In einem Interview erzählt er von seinem spannenden Alltag im Vertrieb des Marktführers im M-Commerce, von der Atmosphäre in einem Start-up und erinnert sich an sein accadis-Studium.

Was haben Sie an der accadis Hochschule Bad Homburg studiert und wann haben Sie Ihren Abschluss erlangt?

LJ: Im Herbst 2011 habe ich den Studiengang International Sports Management begonnen und Ende 2014 meinen Abschluss als „Bachelor of Arts“ erhalten.

Welche (berufliche) Position besetzen Sie derzeit in welchem Unternehmen?

LJ: Ich arbeite derzeit als Sales Executive DACH für die Firma Shopgate – den Marktführer im Bereich des M-Commerce.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders gut?

LJ: Sehr interessant ist für mich, dass kein Arbeitstag dem anderen gleicht. Durch den Besuch von Messen, das Kalkulieren und Durchführen von Kundenterminen sowie die Teilnahme an Telefonkonferenzen habe ich viele unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Besonders die Kontakte mit den Geschäftsführern oder Bereichsleitern eines Unternehmens sind sehr spannend, da ich hier Einblicke in die jeweilige Firmenkultur und den individuellen Führungsstil erhalte.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Berufsalltag?

LJ: Sich schnell und flexibel an die doch sehr unterschiedlichen Anforderungen eines jeden Kunden anzupassen. Hier ergeben sich viele Unterschiede, von der Terminkoordination bis hin zur eigentlichen Gesprächsführung. Die für mich interessanteste Phase ist allerdings die des Abschlusses. Zur Vorbereitung darauf ist es besonders wichtig die Bedürfnisse des Kunden richtig auszuarbeiten, um so einen Preis platzieren zu können, der für beide Seiten dieser Kooperation einen attraktiven Mehrwert beinhaltet.

Welche Atmosphäre herrscht grundsätzlich in Ihrem Start-up-Unternehmen? Glauben Sie, es gibt Unterschiede zur Atmosphäre in bereits auf dem Markt etablierten Firmen oder Konzernen?

LJ: Unterschiede gibt es definitiv. Mit knapp 250 Mitarbeitern sind wir als Marktführer in unserer Branche genau genommen eigentlich kein Start-up mehr, unsere Unternehmenskultur hat sich aber trotz des starken Wachstums nicht verändert. Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Mitarbeiter arbeiten weiterhin als Team und auf Augenhöhe zusammen, Hierarchie-Ebenen sind kaum zu erkennen. Auch Praktikanten werden als vollwertige Teammitglieder angesehen und können sich aktiv einbringen. Zur Optimierung der internen Prozesse erfolgen beinah täglich kleine Anpassungen bei den Arbeitsabläufen, Stillstand ist für uns ein Fremdwort.

Welche Vorteile bietet die Arbeit in einem Start-up, welche Nachteile ergeben sich im Vergleich zur Arbeit in einem bereits auf dem Markt etablierten Unternehmen?

LJ: Nach Abschluss meines Studiums haben viele meiner Mitstudenten Bewerbungen an bereits etablierte Unternehmen geschrieben. Ich hingegen bin der Überzeugung, dass ein Start-up viel mehr Entfaltungsmöglichkeiten und neue Herausforderungen bietet. Wer sich allerdings nicht mit ständigem Fortschritt und schnell ändernden Prozessen identifizieren kann, sollte sich nicht für ein Start-up entscheiden, da dies dort zu den täglichen Abläufen dazugehört. Ich persönlich sehe aber gerade darin die Chance, mich und das Unternehmen durch Einbringen eigener Einfälle weiterzuentwickeln und an Entstehungsprozessen teilhaben zu können. Auch gefällt mir das Arbeiten auf Augenhöhe sehr gut.

Wir wissen, eine gefährliche Frage, aber: Auf welche Teile Ihres Arbeitsalltags könnten Sie gern verzichten?

LJ: Als Vertriebler möchte ich am liebsten ständig und immer in Kundenkontakt sein, um Angebote platzieren und diese dann in einem weiteren Gespräch in einen Vertrag umwandeln zu können. Auch wenn mir die Bedeutung einer guten CRM-Pflege nach dem Kundengespräch bewusst ist, wäre dies ein Arbeitsaufwand, auf den ich ehrlich verzichten könnte!

Welcher Menschentyp ist für Jobs wie den Ihren geeignet?

LJ: Die Person sollte selbstbewusst, teamfähig, extrovertiert und kontaktfreudig sein. Weitere Komponenten wie Verhandlungssicherheit, Gesprächsführung oder Abschlussqualitäten kommen mit der Vertriebserfahrung wie von selbst.

Was sollte man in Ihrem Job auf jeden Fall vermeiden?

LJ: Sich schlechte Laune anmerken zu lassen sowie undiszipliniertes und unkoordiniertes Arbeiten.

Hätten Sie während Ihrer Ausbildung|Ihres Studiums gedacht, dass Sie einmal in diesem Beruf landen?

LJ: Gedacht nicht, weil ich mich ja eigentlich in Richtung Sportmanagement orientieren wollte. Dass ich aber besonderes Interesse im Bereich des Vertriebs habe, war mir von Anfang an bewusst.

Wie waren die ersten Monate in Ihrem derzeitigen Job?

LJ: Aufregend, ich habe viel dazu gelernt, konnte mich persönlich weiterentwickeln und von erfahrenen Mitarbeitern in meinem Umfeld lernen.

Wann klingelt Ihr Wecker unter der Woche und wann endet Ihr Arbeitstag in der Regel?

LJ: Mein Wecker klingelt morgens um 06:15 Uhr, das ist allerdings eher unserem Hund geschuldet als meinem Beruf. Der Zug nach Frankfurt fährt um kurz vor 08:00 Uhr, Arbeitsbeginn ist um etwa 09:00 Uhr. Feierabend habe ich meistens gegen 17:30 Uhr.

Sie kommen im Büro an – was machen Sie als erstes?

LJ: Ich ordne zuerst meinen Schreibtisch, gehe meine To-Do-Liste für den Tag durch, schaue mir bevorstehende Kundentermine an und organisiere meinen Tagesablauf.

Wie viele Tassen Kaffee müssen es an einem typischen Arbeitstag sein?

LJ: Keine einzige, ich mag keinen Kaffee :D

Wie gestaltet sich ein typischer Arbeitstag von Ihnen?

LJ: Die meiste Zeit koordiniere ich Termine, bereite mich darauf vor und führe Kundengespräche, bei welchen ich Angebote erstelle, Vertragsverhandlungen führe und das Produkt vorstelle.

Wie verbringen Sie die Mittagspause?

LJ: Ich verbringe die Mittagspause gerne gemeinsam mit Kollegen, so essen wir auch mal zusammen außerhalb oder sitzen beisammen und tauschen uns aus. Einmal wöchentlich bietet das Unternehmen einen „Work-Lunch-Shop“ an, bei welchem unsere Geschäftsführer bzw. unser Vice-Präsident Sales über aktuelle Vertriebsthemen informiert.

Was verbinden Sie mit Ihrem Studium an der accadis Hochschule?

LJ: Die Zeit während meines Studiums betrachte ich rückblickend als anstrengend und intensiv, aber trotzdem schön; gerne denke ich daran zurück.

Was gefiel Ihnen besonders gut an dem Studium an der accadis Hochschule?

LJ: Der nahe Bezug zur Praxis, die Gastvorträge und mein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in Newcastle (England).

Hand aufs Herz: Rückblickend – würden Sie nochmal an der accadis Hochschule studieren und wäre es der gleiche Studiengang?

LJ: An der accadis Hochschule würde ich jederzeit wieder studieren. Was ich allerdings anders machen würde, wäre die Wahl des Studiengangs. Der Traum, später mal ein angesehener Sportmanager zu sein, ist nach Abschluss meines Studiums relativ schnell zerplatzt. Nach den ersten Bewerbungen wurde mir klar, dass ich ohne Vitamin B die nächsten Monate wenn nicht Jahre mit Halbtagsjobs oder Praktika Erfahrungen hätte sammeln müssen, um überhaupt eine Einstellung zu erhalten, von der ich in diesem Berufsfeld gut hätte leben können. Für meine jetzige Tätigkeit wäre ein reines BWL-Studium sinnvoller gewesen.

Welchen guten Rat für das Studium können Sie unseren Studenten mit auf den Weg geben?

LJ: Lasst die Dinge auf euch zu kommen und versucht, nicht alles so ernst zu nehmen. Meistens kommt es eben doch ganz anders als man denkt, so wie bei mir – vom Sportmanager zum Vertriebler.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

LJ: Die stetige Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln und gleichzeitig erfolgreich zu werden.

Lieber Lukas Jung, vielen Dank für das spannende Gespräch.



© sports-management.accadis.com   Montag, 13. Februar 2017 11:50 Redaktion-accadis

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.